Kunden erinnern sich immer an den ersten Kontakt Ihren Mitarbeitern. Ist die Erinnerung positiv, haben Sie gewonnen.

Das Corporate Identity Konzept kann als Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen charakterisiert und damit unverwechselbar macht, also von anderen Unternehmen unterscheidet, gesehen werden.
Hört sich kompliziert an? Ist aber ganz einfach:

Logo Coca-Cola, Flasche
© Coca-Cola GmbH

Corporate Identity Coca Cola

Das Erscheinungsbild besticht durch:

  • Das Logo, den geschwungenen Coca Cola Schriftzug. Es hat sich bis heute kaum verändert.
  • Durch die Form der Flasche, die sich auch über die Jahre kaum verändert hat und zum unverwechselbaren Kennzeichen geworden und zum drittwichtigsten Bestandteil der Marke geworden ist (neben der Rezeptur und dem Schriftzug, also dem Logo).
  • Coca Cola ist aber auch durch die Unternehmensfarbe Rot unverwechselbar geworden.
  • Das Corporate-Design spiegelt sich auch in den berühmten Coca Cola Trucks wieder.

Corporate Identity McDonald´s.

Mcdonalds Logo - M auf rotem Hintergrund
©McDonald’s

Produkte, Prozessabläufe, Service und sowohl die Filialeinrichtung, als auch Identität und Design der Marke (goldenes M) sind weltweit vereinheitlicht und tragen zur Bildung eines international starken Markenbildes bei. In diesem Fall sind das eine standardisierte Speisekarte, ein weltweites Corporate Design (Bekleidung der Mitarbeiter) und einheitliche Prozessabläufe und Services. Neben einer enormen Infrastruktur sind also Unternehmensidentität und die Marke maßgeblich am Konzernerfolg beteiligt.
Nun sind Sie als Leser dieses Blogs wahrscheinlich kein Global Player, sonst hätten Sie sicherlich auch eine eigene Abteilung, die sich ausschließlich mit Corporate Design (CI) beschäftigt.
Wenn Sie aber z. B. ein Handwerksmeister oder die Eigentümerin eines Friseursalons sind, freuen Sie sich sicherlich darüber, wenn Ihre Mitarbeiter anhand der CI-gerechten Kleidung erkannt und (hoffentlich) mit positiven Erfahrungen in Verbindung gebracht werden.

Corporate Identity für Ihren Betrieb

Um die rasche Wiedererkennung Ihres Unternehmens zu gewährleisten, ist also ein einheitliches Erscheinungsbild bei allen Kontakten mit der Öffentlichkeit unumgänglich. Wenn Sie sich von Ihren Mitbewerbern abheben und eine unverwechselbare, einmalige Firmenidentität aufbauen wollen, wenn Sie Ihre Ideen, Wertvorstellungen und Ziele zu einem überzeugenden Leitbild gestalten und Ihren Zielgruppen vermitteln können, dann haben Sie den Stellenwert von Corporate Identity oder der Identität / Identifizierung Ihres Unternehmens gekonnt umgesetzt.
Dies kann sich äußern
1. im Erscheinungsbild (Corporate Design wie Logo und Geschäftspapiere)
2. in den kommunikativen Maßnahmen (Corporate Communications) mit Kunden und Lieferanten, aber auch Ämtern und Behörden, sowie anderen Unternehmen. Insbesondere Faktoren wie Image, Sympathie oder Markenpräferenz spielen hier eine entscheidende Rolle.
Corporate Communications umfasst die Kommunikation nach außen und nach innen: Pressemitteilungen, Mitarbeiterzeitungen, Autorenbeiträge. Hierbei verfolgt ein Unternehmen eine so genannte Kommunikationsstrategie, die sicherstellen soll, dass Mitarbeiter und Allgemeinheit das „richtige“ Bild im Sinne des Unternehmens bekommen.
3. im Verhalten aller Mitarbeiter (Corporate Behavior) äußern.

Eine Weiterentwicklung des Ende der 70er Jahre geprägten Begriffs der Corporate Identity ist “Corporate Brand” oder “Corporate Branding“, für das die Marke Coca-Cola ebenfalls ein gelungenes Beispiel liefert: Der weiße, verschnörkelte Schriftzug des koffeinhaltigen Getränks ruft beim Betrachter sofort bestimmte Vorstellungen und Bilder hervor: Erfrischung, braune Farbe oder der spezielle Geschmack. Das sind alles Eigenschaften des umsatzstärksten Erzeugnises des Getränkeherstellers.

 

Corporate Behaviour als Teil der Corporate Identity

Corporate Behaviour ist ein Teil der Corporate Identity. Corporate Behaviour umfasst sowohl Fragen des Verhaltens der Mitarbeiter untereinander (Betriebsklima) als auch, und das ist sicherlich noch wichtiger, die externe Komponente. Wie gehen Sie und Ihre Mitarbeiter mit Kunden und Lieferanten um? Wie treten Sie gegenüber der Öffentlichkeit auf?
Hier muss man sagen, dass viele Unternehmen (und auch manche Behörden) in den letzten Jahren dazu gelernt haben und Ihre Mitarbeiter bezüglich des Umgangs mit Kunden geschult haben

.
Insbesondere Punkt 3 gewinnt zunehmend an Bedeutung: Jedes Unternehmen stellt sich Dritten gegenüber erheblich stärker durch sein Verhalten, als durch seine Veröffentlichungen dar. Der Eindruck, den ein Unternehmen durch sein Vorgehen hinterlässt, ist nachhaltiger als die Wirkung von optischen und kommunikativen Maßnahmen.
Beispiele:

  • Angebotsverhalten – bietet das Unternehmen regional oder international an,
  • in welchem Segment – Industrie oder Dienstleistung bietet es an,
  • welche Produktpositionierung nimmt es vor – einzigartig oder für alle,
  • wie ist die Produktausstattung (etwa die Verpackung, die Verwendungsart usw.)
  • in welchen Verfahren wurde das Produkt produziert (Handarbeit oder Serienfertigung),
  • Preisverhalten (sind die Produkte im Niedrigpreis- oder Hochpreissegment positioniert)
  • Vertriebsverhalten (wie wird das Produkt präsentiert)

Stark vereinfacht formuliert: Das Bild, das Mitarbeiter, Geschäftsführung und Vorstand in der Öffentlichkeit abgeben, ist von fundamentaler Wichtigkeit.
Und: Wie weit ist es denn wirklich her mit der Unternehmenskultur? Wie wird diese in der Öffentlichkeit bewertet?

 

Und denken Sie dran:

Kunden erinnern sich immer an den ersten Kontakt Ihren Mitarbeitern. Ist die Erinnerung positiv, haben Sie gewonnen. Wir helfen Ihnen auf dem Weg dahin. Kontaktieren Sie uns.

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