❣ Mit Nachhaltigkeit und Ökologie Kunden gewinnen

Eingetragen bei: Aktuell, Allgemein | 0

Ökologie und Nachhaltigkeit für Ihre nächste Werbekampagne 

Werbeartikel aus nachhaltigen und natürlichen Materialien

Ein wesentlicher Teil der Unternehmen vertritt im Jahr 2019 schon lange nicht mehr den Standpunkt, das Nachhaltigkeit und Ökologie ein “nice to have” sind.

Nach der schon erwähnten aktuellen Studie von Unilever entscheidet sich heute ein Drittel der Verbraucher für den Kauf von Marken basierend auf ihren sozialen und ökologischen Auswirkungen.

Dies ist nicht gerade ein Segment, das ein Unternehmer übersehen sollte.

Das ist Ihnen schon bekannt und Sie suchen deshalb wirksame, ökologische Ideen für Ihre nächste Werbekampagne?
Das Thema Nachhaltigkeit, Ökologie und natürliche Materialien spielen in Ihrer Werbekampagne eine große Rolle?

Dann sind Sie hier genau richtig.

Hier verraten wir Ihnen,
welche Werbeartikel aus nachwachsenden Rohstoffen produziert werden.
Wie nachwachsende Rohstoffe in der Werbeartikelbranche immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Wir stellen Ihnen hier einige Werbeartikel und natürliche Materialien vor, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen und die für Ihr Unternehmen einen positiven Werbeeffekt erzielen.

 

Natürliche Werbeartikel vom Kalender bis zu Kondomen

Seit einiger Zeit wächst die Zahl der Hersteller, die Werbeartikel im Sinne der Ökologie aus natürlichen Werkstoffen produzieren. Hierzu gehören zum Beispiel:

Stifte
Sie bestehen aus natürlichem Grafit, sind aus Naturfasern, Textilabfällen, Recyclinggarnen oder sogar aus gekochtem Biopolymer

Verpackungen
für natürliche Verpackungen werden beispielsweise vegane Klebstoffe und Biodruckfarben verwendet

Kalender
das Papier für Kalender wird aus sogenannten Sekundär-Rohstoffen produziert. Zu den Sekundär-Rohstoffen gehören  Stängel, Blätter, die nach der Ernte übrigbleiben

Bio-Baumwollbeutel oder Textilien
wie zum Beispiel T-Shirts oder Beutel für Obst- und Gemüse. Sie werden aush Fairtrade-zertifizierter Bio-Baumwolle erstellt.

Kondome
Selbst Kondome werden aus zertifiziertem und fair gehandeltetem Naturkautschuk hergestellt.

 

Was bietet die Ökologie eigentlich für alternative Werkstoffe?

Naturmaterialien werden immer stärker nachgefragt. Aber was gibt es eigntlich genau für alternative Werkstoffe? Welche Rolle spielen alternative Werkstoffe bei der Produktion von Werbeartikeln und anderen Produkten? Wie attraktiv sind diese Ersatzstoffe für die Produktion von Werbeartikeln wirklich? Wir stellen Ihnen hier ein paar alternative Werkstoffe vor:

Graspapier: Ein Meilenstein in Sachen Ökobilanz

Ökologie - Graspapier

Graspapier ist in Sachen Ökobilanz kaum zu übertreffen. Hierzu gab es in der Sünddeutschen Zeitung einen ausführlichen Bericht, der aussagekräftiger nicht sein könnte: “Es wächst auf sogenannten Ausgleichsflächen in großen Mengen und ist ein schnell nachwachsender Rohstoff. …Für eine Tonne handelsübliches Papier benötigt man ca. 8.000 Liter Wasser. Bei einer Tonne Graspapier reichen schon zwei Liter aus. Einige Kalender und Tragetaschenhersteller produzieren mit diesem Material sehr erfolgreiche Werbeartikel. So gibt es eine Tragetasche, die aus 50 % sonnengetrocknetem Gras und handslüblichem holzfreiem FSC-Zellstoff produziert wird. Im Vergleich wird bei der Produktion des Grasbasiertem Zellstoff 1,5 Mal weniger Energie verbraucht als bei der Produktion mit Altpapierstoff.

77 % weniger Emmission bei Papiertragetaschenproduktion

Die Emmissionen werden bei der Taschenproduktion aus Graspapier auf 77 % reduziert, 4.500 Mal weniger Wasser benötigt und das Versauerungspotential ist um ein fünfaches geringer. Das Tüpfelchen auf dem i bei dieser Taschenproduktin ist, dass sie uneingeschränkt recyclbar ist.

Steinpapier: strapazierfähig, wasserabweisend und schwer entflammbar

Steinpapier gehört ebenfalls zu den umweltfreuchlichsten Bedruck- und Verpackungsstoffen. Steinpapier wird aus Kalkstein (Caliumcarbonat) und recyceltem Polyethylen hergestellt. Das besondere an Kalksandsteinmehl ist, das es in der Regel ein Abfallprodukt der Steinbrüche ist. Es muss nicht extra abgebaut werden. Steinpapier ist strapazierfähig, wasserabweisend und schwer entflammbar. Allerdings ist

 

Toptrend – Veganes Leder

Ökologie - Papier

Zu den echten Toptrends in der Werbeartikelbranche gehören Lederalternativen, das sogenannte vegane Leder. Hierzu gehören Produkte aus Apfelleder, Kork und Papierleder. Kork wird schon seit vielen Jahren erfolgreich bei der Produktion von Werbeartikeln eingesetzt. Es ist weich und robust und vergleichbar mit dem tierischen Lederoriginal. Apfelleder wird aus dem sogenannten Trester, der bei der Apfelsaftherstellung anfällt hergestellt. Und Papierleder wird aus Zellulose (Holzfasern), Latexbinder (Kautschuk), Wasser sowie Farbpigmenten hergestellt.

 

Ökologie und Nachhaltigkeit –

sind die Alternativen immer umweltfreundlich?

Coffee-to-go-Becher aus Bambus – nicht so nachhaltig und umweltfreundlich wie man denkt

Hier kommt es sprichwörtlich auf die Mischung an.

Jeder einzelner alternative Werkstoff für sich, ist eine umweltfreundliche Alternative. Werden die Materialien mit anderen Werkstoffen vermischt, kommt es darauf an, was damit gemacht wird. Ein beliebtes Thema hierzu sind die Coffee-to-go-Becher aus Bambus.

Nachhaltigkeit - Coffee 2 go

Bambus gilt als ein innovativer umweltfreundlicher Werkstoff. Er wächst schnell nach und ist ein regenerativer Energieträger. Bei einer Untersuchung durch Verbraucherzentralen und dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUS) wurde die Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit des Coffee-to-go-Becher aus Bambus in Frage gestellt.

 

Pferdefuß

Der Haken bei den Bambus-Bechern ist, dass Sie einen hohen Kunststoffanteil als Komponente enthalten. Viele Hersteller dieser Bambus-Produkte verschleiern oft durch unbekannte Begrifflichkeitene wie “natürliches Harz” oder “Resin” die Komponente Kunststoff. Bei der Herstellung von Bambus-Produkten kommt zum Beispiel oft Melaminharz oder Polylactate zum Einsatz.

Ein großer Nachteil von diesen Melaminharz ist, dass es unter bestimmten bedingungen wie Hitze oder Säure seine Elemente Melamin oder Formaldehyd an Lebensmittel abgibt. Bis 70°C gilt der Kunststoff als stabil.

Bio-Kunststoffe sind keine Bioprodukte aus ökologischem Anbau

Man könnte denken, das die Bio-Kunststoffe eine bessere Alternative wären. Bio verbindet man schnell mit ökologischem Anbau, aber dies trifft bei den sogenannten Bio-Kunststoffen nicht zu. Sie werden von den Verbraucherzentralen in Deutschland auch als Agrokunststoffe bezeichnet. Die Bio-Kunststoffe oder Agrokunststoffe werden in zwei Gruppen eingeteilt:

Pflanzliche Rohstoffe, die theoretisch kompostierbar sind (PLA = Polymilchsäuren)

und Pflanzliche Rohstoffe, die nicht kompostierbar sind, Beispiel PET (Polyethylenterphathalat) aus Zuckerrohr

Diese Bio-Kunststoffe oder auch Agrokunststoffe werden zwar über die gelben Tonnen oder Müllsäcke gesammelt aber sie werden nicht recycelt, sonder einfach unsortiert verbrannt.

Das Hauptproblem bei den Kompostieranlagen ist, das die Maschinen noch nicht in der Lage sind zu unterscheiden ob der Kunststoff aus kompostierbaren Bio-Kunststoff besteht oder eben nicht. Ein weiteres großes Problem bei den Agrokunststoffen ist der Einsatz von chmischen Zusätzen. Diese Zusätze basieren oftmals auf Erdöl. Laut Umweltbundesamt ist die Ökobilanz von Bio-Kunststoffen nicht besser als die von Kunststoffen aus Erdöl. Zudem benötigt die chemische Aufbereitung und der Anbau der Rohstoffpflanzen zu Kunststoff viel Energie und belastet dadurch die Umwelt. Weitere Info´s zu diesem Thema findet man unter www.verbraucherzentrale.de.

 

Warum Sie das alles interessieren muss?

Seit fast 30 Jahren stehen Führungskräfte von Unternehmen weltweit zunehmend vor einer Herausforderung. Sie müssen Unternehmen leiten, die die Erwartungen eines breiten Spektrums von Interessengruppen erfüllen und gleichzeitig den Aktionären eine Rendite bieten.
Damit ist Nachhaltigkeit heute ein wesentlicher Bestandteil für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens.

Investitionen in Nachhaltigkeit zahlen sich zwar in vielerlei Hinsicht aus. Das haben aber einige Unternehmen noch immer nicht erkannt.

Diese Tatsache spiegelt sich in den Unterschieden in der finanziellen Performance wider.

Über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren haben die Unternehmen mit hoher Nachhaltigkeit die Unternehmen mit niedriger Nachhaltigkeit sowohl hinsichtlich der Börsen- als auch der Bilanzierungsmaßnahmen deutlich übertroffen.

Die jährliche, über dem Marktdurchschnitt liegende Rendite der Unternehmen mit hoher Nachhaltigkeit lag um ca 5% über der ihrer Pendants. Darüber hinaus entwickelten sich die Unternehmen mit hoher Nachhaltigkeit gemessen an der Eigenkapitalrendite und der Gesamtkapitalrendite deutlich besser.

“….Unternehmen, die einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit haben, sind einfach erfolgreicher”.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.